Familiensporttag 2017

Familiensporttag 2017

Otto, Leandra, Mattis oder Ria – sie alle kamen am Morgen des 18.2.2017  gespannt in die Domturnhalle und gingen gegen Mittag mit roten Bäckchen und  begeistert vom Sporttreiben mit Mama, Papa oder den Großeltern.

Der MTV hatte mit dem Familiensporttag zu einer Reise durch das Universum eingeladen und bestimmt 350 Kinder und Erwachsene nahmen das Angebot an.  Schon zur Erwärmung  durch Jessy Jantz wuselte es in der oberen Halle, dann folgten Schlag auf Schlag Präsentationen der kleinen Turner, der Reifentänzerinnen oder der Seilspringerinnen. Eltern und Kinder lieferten sich heiße Wettkämpfe bei kleinen Spielen, bei Mondfänger oder der Fahrt durch die Galaxis.  Marlies Dunkel als Spielleiterin hatte die Massen im Griff – und am Ende fast keine Stimme mehr.

So groß das Universum – so groß sind auch die Möglichkeiten, im MTV Sport zu treiben und verschiedene Sportgeräte auszuprobieren. Faszien-Rollen wurden zu Raketen, Togu Brasil zu Mondgestein, Steppbretter zu Galaxien-Haufen und Pezzi-Bälle zu Planeten – mit viel Phantasie konnten Doris Dunkel, Hannelore Becker und Jessy Jantz Mütter, viele Kinder und manchen Vater begeistern.

Trainieren für die Reise durchs All konnten die Mutigen beim Raketenstart, beim Krabbeln durch schwarze Löcher oder beim Überqueren der Milchstraße. Daniel Adamus und Sina Wittenberg hatten aus Seilen, Kästen, Schwebebalken und Matten eine abwechslungsreiche Bewegungslandschaft aufgebaut, die alle Muskeln forderte. Und jeder der kleinen All-Ausflügler erhielt bei Bärbel Zazworka am Ende einen kleinen Preis.

Zum Countdown bot das kleine Café Fettbrote, Kuchen und Kaffee- die Frauen um Katrin Ruhmann mussten beim Kaffee improvisieren, denn es gab kein Wasser in der ganzen Turnhalle. Aber am Mittag waren alle Bleche leergefuttert. Den kleinen Sportlern hat der Familiensporttag sicher Appetit auf mehr gemacht.

Ein herzliches Dankeschön an alle fleißigen Helfer – das Leuchten der Sterne ist nur für euch.

1. Wettkampftag Männer

1. Wettkampftag Männer

Heute Vormittag ging es zum Auftakt in die neue Saison in die Falkenburghalle nach Weimar. Nachdem in der vergangenen Saison die Turner in der Jugendliga alle Wettkämpfe für sich entscheiden konnten, gingen sie heute natürlich als Favorit an den Start. Mit Noah Sehner und Ferrie Blümel fehlten krankheitsbedingt gleich zwei Turner. Durch die Ausgeglichenheit unserer Turner konnten wir trotzdem eine starke Mannschaft an den Start schicken. Von Beginn an zeigten die Jungs keine Nerven und siegten souverän mit 18 Punkten Vorsprung. Am Ende sorgten Fin Torge Waack, Niklas Skupnik, Philipp Wodtke, Yannick Stock und Linus Senf für eine weiße Weste. Alle Geräte konnten sie für sich entscheiden. Somit stehen die Hauptstädter nach dem ersten Wettkampftag mit 10:0 Siegpunkten und 60:0 Gerätpunkten an der Spitze der Thüringer Jugendliga. Linus Senf zeigte mit 11,20 Punkten die Höchstwertung an den Ringen. Eine mit Höchstschwierigkeiten gespickte Übung zeigte Fin Torge Waack am Barren und schloss seine Übung mit einem Salto rückwärts gestreckt ab. Die Belohnung folgte durch die Kampfrichter, denn mit 11,95 Punkten konnte er sich die höchste Wertung an diesem Gerät sichern. Mit einer Übung die sogar Landesliganiveau hat, konnte sich Fin Torge auch die Höchstnote am Pauschenpferd sichern (11.85 Punkte). Mit 11,20 Punkten am Reck, 11,55 Punkten am Sprung und mit der absoluten Tageshöchstwertung von 12,60 Punkten sicherte sich Nikals Skupnik die jeweils besten Wertungen an den einzelnen Geräten.

Am Nachmittag startete die Landesliga der Männer in die neue Saison. Durch die kurzfristigen Ausfälle von Sven Jasper und Christian Lentsch musste die 1. Mannschaft ein wenig umdisponieren. Dadurch konnten nicht alle Übungen sicher vorgetragen werden. Am Ende konnte man sich Platz 3 hinter den extremen starken Turnern der ersten Mannschaft des HSV Weimar und den zweitplatzierten Turnen aus Jena sichern. Nach einem guten Start an dem sonstigen Zittergerät Pauschenpferd, mussten sich die Männer nach dem zweiten Gerät  mit Platz 4 begnügen. Mit einer geschlossen Mannschaftsleistung von Marc Schindler, Maximilian Fromm, Maxime Genin, Benedikt Böck, Quoc Anh Ha und Uwe Michaelis stand das Team nach dem viertem Gerät punktgleich mit Jena auf dem zweiten Platz. Am Ende sind wir in diesem Wettkampf deutlich näher an Jena heran gekommen als Gedacht. In den kommenden Wochen muss die Stabilität erhöht werden. Dann ist es möglich den Abstand zum zweitplatzierten fast zu egalisieren. Mit 12,80 Punkten zeigte Maxime die Höchste Wertung am Pauschenpferd. Mit nur 0,1 Punkten weniger als Tobias Grünewald vom Gastgeber HSV Weimar zeigte Maxim die zweitbeste Übung am Barren. Marc Schindler zeigte zwei gute Sprünge und kam in der Tageswertung an diesem Gerät auf Platz 4. Mit nur 0,7 Punkten Abzug in der Gesamten Barrenübung zeigten Maximilian Fromm und Uwe Michaelis, dass man nicht immer die höchsten Schwierigkeiten turnen muss um eine Gute Punktzahl zu erreichen.

Da in diesem Jahr nicht genügend Turner für eine zweite Mannschaft zu Verfügung standen, gingen wir als Wettkampfgemeinschaft mit Ilmenau an den Start. Leider musste man hier auch mit Marc-Steven Schäfer und Nils Richter auf zwei Turner krankheits- und verletzungsbedingt verzichten. Mehr als Platz 8 in der Endabrechnung war einfach nicht möglich. Trotzdem haben sich Till Zerkaulen und Jan-Erik Werner beide gebürtige Erfurter gut präsentiert. Heimtrainer Klaus Mende von Niederzimmern war mit seinem Schützling Daniel Zenker sehr zufrieden. Daniel trainiert erst seit wenigen Wochen in Erfurt und konnte hier in den vergangenen Tagen noch einmal seine Übungen aufstocken. Richard Wurzbacher und Stephan Gorges vom SV TU Ilmenau komplettierten die Wettkampfgemeinschaft.

Zum Protokoll geht es hier.

Familiensporttag

Familiensporttag

Auch in diesem Jahr findet wieder unser Familiensporttag in der Domsporthalle statt.

In der Zeit zwischen 10:00 – 12:30 Uhr öffnet der MTV 1860 Erfurt die Türen für eine sportliche Reise durch das Universum. Einlass ist ab 9:45 Uhr im Seiteneingang der Domsporthalle.

So wie Astronauten Raumanzüge benötigen, so braucht ihr als Teilnehmer Trainingsbekleidung.

Top 10 Platzierungen in Toyota City

Top 10 Platzierungen in Toyota City

Top 10 Platzierungen in Toyota City für Nils

Mit zwei siebten Plätzen am Barren und an den Ringen und einem achten Platz am Pauschenpferd beendete Nils Dunkel beim Toyota- Cup in Japan seine diesjährige Wettkampfsaison. Während es für den Erfurter am gestrigen Sonntag am Barren richtig gut lief und er mit 14,175 Punkten eine beachtliche Vorstellung ablieferte, verpasste er an seinen starken Geräten am Samstag bessere Platzierungen. An den Ringen kam er im ersten Teil gut durch seine anspruchsvollen Kraft- und Schwungkombinationen. Jedoch reichte die Kraft am Ende nicht mehr aus um den Abgang sicher in den Stand zu bringen. Auch am Pauschenpferd verpasst Dunkel durch einen Sturz eine Platzierung im Spitzenfeld.

Der Neunzehnjährige zeigte in seinem ersten Jahr bei den Männern an seinen starken Geräten bereits Schwierigkeiten, die für vordere Platzierungen ausreichen würden. Für die nun beginnende dreimonatige, wettkampffreie Winterzeit heißt es, an der Stabilität und Qualität der Übungen zu arbeiten, um sich in der neuen Saison beim Bundestrainer für weitere Einsätze zu empfehlen.
Bundesliga endet mit Herzschlagfinale

Bundesliga endet mit Herzschlagfinale

Dass Turnwettkämpfe auch dramatisch spannend sein können, haben die Zuschauer zum  Bundesligafinale am späten Samstagabend in der Ludwigsburger MHP Arena erleben dürfen. In einem hochklassigen Starterfeld mit zahlreichen Olympiateilnehmern, Olympiasiegern und Weltmeistern sahen die über 3.000 Zuschauer ein Finale auf absoluten Weltniveau. Ein Finale, aus dem der Titelverteidiger KTV Straubenhardt erneut als Sieger hervorging und Dauerrivale TG Saar mit 40:33 Punkten auf Platz verweisen konnte.

Dabei erwischten die Straubenhardter Turner den schlechteren Start. Der 8fache Weltmeister Marian Dragulescu verlor gegen Olympiasieger Oleg Verniaiev 1 Score- Punkt. Nach vier Duellen stand es 4:4. Auch am Pauschenpferd zeigten sich die Straubenhardter nervös. Erstmals im Saisonverlauf musste der gebürtige Erfurter Turner Nils Dunkel das Gerät vorzeitig verlassen. Auch die anderen Männer kamen nicht fehlerfrei durch den Wettkampf. Somit stand es nach dem zweiten Gerät 15:9 für die TG Saar. Die Ringe gewannen die Straubenhardter mit 11:5, so dass es zur Halbzeit unentschieden stand. Nach drei Duellsiegen am Sprung konnte der aktuelle Deutsche Meister mit einem Vorsprung von vier Scorrepunkten an sein stärkstes Gerät Barren gehen. Hier gewannen sie deutlich mit 12:1 und lagen vor dem letzten Gerät Reck auf der Zielgeraden. Unerwartet deutlich verloren die Turner  jedoch in den ersten beiden Duellen 8 Punkte. Ausgerechnet Deutschlands bester Flugakrobat Andreas Brettschneider ging zwei Mal vom Gerät. Die TG Saar witterte noch einmal Luft, der Abstand betrug nur noch sieben Punkte. Doch Ivan Rittschik und Lukas Dauser hielten die Saarländer noch auf Distanz und gewannen in einem packenden Finale mit der KTV Straubenhardt ihre fünfte Meisterschaft.

Im kleinen Finale um Platz 3 bot sich den Zuschauern ein ähnlich spannender Wettkampf. Nach einem Rückstand von zehn Punkten besiegte der MTV Stuttgart am Ende die Überraschungsmannschaft des Jahres, die Siegerländer KV mit 37:33. Der Ligaaufsteiger vergab erst am letzten Gerät Ringe die Chance auf den Überraschungssieg.

Zuvor gewannen die Frauen des MTV Stuttgart vor den Turnerinnen der TG Karlsruhe- Söllingen und dem TuS Chemnitz- Altendorf und holten sich den fünften Titel in Folge.

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