1. Landesliga weiblich
Erneut ging die Mannschaft der 1. Landesliga am 3. Wettkampftag mit nur fünf Turnerinnen an den Start – umso beeindruckender war die starke Teamleistung in Meiningen. Nicht jede Übung gelang an diesem Wettkampftag perfekt, sodass hier und da wertvolle Punkte liegen gelassen wurden. Umso wichtiger war es, den Fokus zu behalten und nach vorne zu schauen. Mit einer starken Bodenübung setzte Sophie Rögner ein Ausrufezeichen und wurde dafür mit einer hervorragenden Wertung belohnt.
Besonders stolz darf das Team auf Pauline Seifert und Charleen Fischer sein. Pauline wurde nach starken Leistungen in der 3. Landesliga zurück in die 1. Liga berufen. Charleen kehrte erst zwei Wochen vor dem Wettkampf nach einem einjährigen Auslandsaufenthalt in Australien nach Deutschland zurück. Trotz der kurzen Vorbereitungszeit hat sie keine Sekunde gezögert und sich voll für die Mannschaft eingesetzt – das verdient großen Respekt. Ihre nahezu fehlerfreie Balkenübung war der verdiente Lohn für das entgegengebrachte Vertrauen. Auch Lilly Schröder zeigte am Balken Nervenstärke. Ohne Sturz und mit nur minimalen Abzügen turnte sie eine starke Übung und wurde mit einer hervorragenden Wertung belohnt. Linda Beck steuerte mit wichtigen Punkten am Stufenbarren und am Boden entscheidend zum Mannschaftserfolg bei.
Mit viel Teamgeist, gegenseitiger Unterstützung und großem Kampfgeist setzten sich die Erfurter Turnerinnen gegen die Teams aus Gera und Sondershausen durch. Nur die starke Mannschaft aus Jena lag am Ende knapp vor ihnen. Der zweite Platz war ein verdienter Erfolg und unterstreicht die Stärke dieses Teams. Für den Finaltag im September ist damit weiterhin alles offen.
Wir wünschen Linda, Lilly und Sophie viel Erfolg beim Deutschland-Cup an diesem Wochenende in Waging am See!
3. Landesliga weiblich
Die Voraussetzungen für die Turnerinnen der 3. Landesliga hätten kaum schwieriger sein können. Kurzfristige Verletzungen sorgten dafür, dass Greta Berbig, Feenia Gerchel, Wilma Stietz und Pauline Michel nur zu viert an den Start gehen konnten. Aber aufgeben? Keine Option! Die Mädels haben sich voll reingehängt und einen richtig engagierten Wettkampf gezeigt. Auch wenn nicht jede Übung perfekt gelang, bewiesen sie großen Kampfgeist und Zusammenhalt.
Der siebte Platz klingt zunächst ernüchternd. Wer jedoch einen Blick auf die Ergebnisse wirft, erkennt schnell, wie eng das Teilnehmerfeld zusammengerückt war. Lediglich knapp drei Punkte trennten die Mannschaft vom ersten Platz. Dieses Ergebnis zeigt eindrucksvoll, wie stark die Leistungen an diesem Tag tatsächlich waren. Besonders erfreulich: in der Gesamtwertung halten sie immer noch einen super zweiten Platz. Für das Finale ist also noch alles möglich. Die Turnerinnen haben sich eine ausgezeichnete Ausgangsposition erarbeitet und dürfen mit viel Selbstvertrauen auf die kommenden Aufgaben blicken.
Susanne Rögner